Barbe-Nicole Clicquot Ponsardin übernahm Anfang des 19. Jahrhunderts das Champagnerhaus ihres verstorbenen Mannes und machte es zu einer weltweit erfolgreichen Marke. Ihre bedeutendste technische Leistung war die Entwicklung des Rüttelpults (remuage), mit dem sich die Hefe erstmals effizient aus dem Champagner entfernen ließ – ein Verfahren, das die Herstellung bis heute prägt.
Ihr wird folgendes Zitat zugeschrieben – auch wenn historisch nicht belegt ist, dass sie es tatsächlich gesagt hat:
Die Welt ist in ständiger Bewegung.
Wir müssen heute die Dinge für morgen erfinden.
Ob das Zitat wirklich von ihr stammt, ist fast nebensächlich. Der Gedanke dahinter ist zeitlos.
Unsere Lebensumstände verändern sich ständig. Besonders als Familie.
Mit jedem Lebensabschnitt verändern sich die Anforderungen. Ein Baby braucht etwas völlig anderes als ein Schulkind. Später kommen Hobbys, Hausaufgaben, Termine und neue Freiheiten hinzu. Was vor zwei Jahren perfekt funktioniert hat, kann heute plötzlich nur noch Frust verursachen.
Trotzdem halten viele von uns an denselben Routinen fest. Oft stammen sie sogar noch aus der Zeit vor den Kindern. Statt das System anzupassen, versuchen wir einfach, noch effizienter zu werden. Wir schreiben Wochenpläne, optimieren Abläufe und arbeiten immer schneller.
Doch wenn das System nicht mehr zu deiner Lebensrealität passt, löst bessere Organisation das eigentliche Problem nicht. Sie macht nur ein ungeeignetes System etwas organisierter.
Genau deshalb basiert «The Mira Way» nicht auf festen Plänen oder Checklisten. Du lernst, dein eigenes System von Verschwendung zu befreien und immer wieder an deine aktuelle Lebensphase anzupassen. Denn Veränderungen hören nicht auf – und deine Lösung sollte deshalb genauso beweglich sein wie dein Leben.

